Drehmoment-Messtechnik

Die Drehmomentmessung ist bei rotierenden Systemen und Antrieben eine sehr wichtige Information und auf Prüfständen praktisch immer mit vorgesehen. Die DMS- (Dehnungs-Messtreifen)-Technik hat sich für die mitrotierenden Meßaufnehmer in weiten Bereichen als Standard durchgesetzt. Genauigkeit, Robustheit und  auch der Preis sind für die DMS-Messwellen ausschlaggebende Argumente für die Verbreitung dieser Technologie.

MBKAufbau:       Auf der Meßwelle sind in Brückenschaltung die Dehnmeßstreifen aufgebracht, die die „Verdrehung“ der Welle in diesem Bereich messen.Foto GMV2 Die Datenübertragung von der Meßwelle auf den Stator erfolgt induktiv und somit berührungslos. Ebenso die Spannungsversorgung der Meßbrücke.

Bahrmann bietet neben den DMS-Meßwellen auch Meßflansche an, die teilweise auch auf optischen Meßverfahren basieren (siehe OnoSokki-Meßflansche)

Optional sind die meisten Meßwellen auch für die Erfassung der Drehzahl oder des Drehwinkels zu erweitern, da diese Meßgrößen meist mit erfaßt werden müssen. Insbesondere wenn es um Leistungsermittlungen geht.

Als Ausgangssignal stehen sowohl Spannungs- als auch Strom-Ausgänge zur Verfügung, die direkt in eine Steuerung geleitet werden oder über unsere Anzeige- und Auswerte-Geräte als Drehmoment-Meßwerte und auch Drehzahlen angezeigt, ausgewertet und auch gespeichert werden können.